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Die beiden Kitas der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Berlin –Köpenick stellen sich vor

 

Wir sind zwei Bildungseinrichtungen der Evangelischen Stadtkirchengemeinde

Berlin- Köpenick.  

  • Unsere Kindertageseinrichtungen sind Orte im Grünen, wo sich verschiedene Generationen begegnen, an denen die Kinder Natur und Kultur auf vielfältige Weise erleben, an denen eine familiäre Atmosphäre herrscht  und wo christlicher Glaube gelebt und vermittelt wird.
  • Wir nehmen jedes Kind in seiner Würde als Geschöpf Gottes wahr und stärken es in seinem Selbstsein und im Prozess seiner Selbstwerdung.
  • Wir achten das Kind in seiner Würde als Geschöpf Gottes unabhängig von seinen Leistungen, Schwächen und Fähigkeiten.
  • Nächstenliebe, das Gespür für Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Wahrheit, das Streben nach Freiheit und die Bereitschaft zur Vergebung sind wichtige Elemente christlicher Wertorientierung. Gemeinsam mit den Kindern wollen wir für diese Werte sensibel werden. Durch die Vermittlung christlicher Werte erfahren die Kinder bei uns, wie Konflikte gelöst werden, dass Ehrlichkeit weiterführt und dass Achtung vor dem Anderen etwas Schönes ist.
  • Kindergottesdienste 14 tägig mit der Pastorin, biblische Geschichten, Tischgebete und christliche Lieder sind feste Rituale in unserem Kita-Alltag.
  • Die Grundlage unserer Arbeit ist das Berliner Bildungsprogramm (BBP).
  • Die vorschulische Erziehung wird bei uns im Rahmen des Berliner Bildungsprogramms umgesetzt und findet durch die ganze Kindergartenzeit bis zum Schuleintritt statt.
  • Wir begleiten die Kinder in ihrem Aufwachsen und eröffnen ihnen in Ergänzung zur Familie Lebens- und Lernräume.
  • Die persönlichen Stärken und Bedürfnisse der Kinder stehen bei uns im Vordergrund. Wir holen die Kinder dort ab, wo sie gerade in ihrer Entwicklung stehen und fördern sie durch individuelle Angebote.
  • In ganzheitlichen Lernprozessen entwickeln sich die körperlichen, geistigen, sprachlichen, sozialen, emotionalen und schöpferischen Kräfte des einzelnen Kindes weiter.
  • Die Erzieherinnen ermöglichen den Kindern die Entwicklung von Ich- Kompetenzen, sozialen Kompetenzen, Sachkompetenzen, lernmethodische Kompetenzen sowie unterstützen kreative Ausdrucks- und Verarbeitungsformen.
  • Die Integration und Förderung  von behinderten bzw. von Behinderung bedrohten Kindern ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit.
  • Die Gärten der Kitas laden die Kinder zu verschiedenen Aktivitäten wie zu Sand- und Matsch-und Bewegungsspielen, zum Schaukeln, Klettern und zum Fahren mit Fahrzeugen ein. Die Wald- und wasserreiche Umgebung Köpenicks ermöglicht es uns mit den Kindern spannende Waldexkursionen, sowie Ausflüge zu den nahegelegenen Seen zu unternehmen.
  • Wir organisieren jeden Monat Ausflüge und Aktionen, die Spaß machen. Wir feiern Feste zu besonderen Anlässen im Kirchenjahr und im Jahreskreis.
  • Die Elternarbeit ist für uns ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Über eine aktive Mitarbeit der Elternvertreter/in und im Kitaausschuss freuen wir uns.
  • Regelmäßige Elternabende bieten die Möglichkeit zum Austausch und zur Information.
  • Unser Qualitätsmanagement basiert auf einem speziell für evangelische Kindertageseinrichtungen entwickelten, an der DIN EN ISO-Norm orientierten, System. Es wird regelmäßig überarbeitet, evaluiert und nach neuesten Erkenntnissen verbessert.

 

In unseren Einrichtungen werden Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt betreut. 

Unsere Kitas sind offen für alle Kinder, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit und Nationalität.

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Ev. Kindertagesstätte Köpenick   Rudower Str. 23

12557 Berlin

Ansprechpartner und Leitung:   Kerstin Kliemand

E-Mail:  evkita-rud#at#stadtkirche-koepenick.de  

Tel.: (030) 6 55 44 49   Fax: (030) 6 43 29 701

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Ev. Kindertagesstätte Köpenick    Am Generalshof 1a

 

12555 Berlin

 

Ansprechpartner und Leitung: Susanne Niedlich

 

E-Mail:  evkita-gen#at#stadtkirche-koepenick.de

 

Tel.: (030) 6 57 14 61   Fax: (030) 6 49 04 970

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Schwerpunkte/Angebote Ev. Kita Rudower Straße:

  • Religionspädagogik
  • gezielte Sprachförderung nach dem „Würzburger Trainingsprogramm“(hören, lauschen, lernen)
  • Natur erlebbar machen, Kinder zu natur- und umweltbewußtem Denken heranführen. Natur dient als Erfahrungs-, Spiel- und Erkenntnisraum der Kinder.  
  • Wir schaffen ein ausgewogenes Verhältnis von pädagogischen Angeboten und Spiel.
  • Wir musizieren täglich (singen, tanzen, klatschen Rhythmen, spielen auf Klanginstrumenten) mit den Kindern im gesamten Tagesablauf.
  • Wir organisieren Projektarbeit zu thematischen Schwerpunkten oder Fragestellungen der Kinder.
  • wöchentliches Sportangebot im Bewegungsraum der naheliegenden Grundschule
  • monatliche Büchereibesuche, Theater- und Kinobesuche, Ausflüge, Waldtage
  • Frühenglisch als zusätzliches Angebot

Schwerpunkte/Angebote Ev. Kita Am Generalshof:

  • Religionspädagogik
  • Spiel als Haupttätigkeit des Kindes, es ist ein prozeßhaftes Lernen
  • Natur als Erfahrungsraum, Spielraum und Erkenntnisraum
  • Projektarbeiten zum Jahreskreis, Kirchenjahr und aktuellen Situationen
  • Ausflüge,  Waldtage, Spielplatzbesuche, Töpfereibesuche, Bibliotheksbesuche, einkaufen von Lebensmitteln
  • Sprachförderung durch Gespräche, vorlesen, Sprachspiele und Verse
  • Musizieren- singen, Bewegungsspiele, rhythmische Aktivitäten, Einsatz von Orff- Instrumenten
  • Mathematische Grunderfahrung, wie zählen, vergleichen, sortieren u.v.m.
  • Pflege von Traditionen und Festen 


    Wenn wir Ihr Interesse an unseren Kitas geweckt haben, dann kontaktieren sie bitte unsere Kitaleiterinnen Frau Otto und Frau Kliemand.

Bei Ihrem Besuch können Sie unsere Räumlichkeiten besichtigen, unser Kita-Team kennen lernen und uns die für Sie offenen Fragen stellen.

VON DEN KINDERTAGESSTÄTTEN

Wie geht es unseren Kindertagesstätten? Das Coronavirus hat unser bisheriges Leben ja komplett auf den Kopf gestellt und wird es auch weiterhin stark beeinflussen. So ergeht es uns in den Kindereinrichtungen nicht anders als in Familie,  Kirchengemeinde und insgesamt in der Gesellschaft. Was gestern noch gute und sichere Gewohnheit, geliebte und gelebte Routine waren, ist heute leider schon Vergangenheit. Alle sind herausgefordert, und es geht nur im Miteinander und mit viel Verständnis und Kompromissbereitschaft auf allen Seiten.

Für unsere Kitas hieß dies, dass der normale Betrieb Mitte März eingestellt wurde. Es folgten Wochen mit einer Vielzahl von unterschiedlichen und ständig neuen Informationen. Was gestern galt, wurde schon am nächsten Tag hinfällig. Wir mussten und müssen, jetzt um so mehr, sehr flexibel auf neue Gegebenheiten eingehen und dabei die uns anvertrauten Kinder immer im Auge behalten.

Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufsfeldern tätig sind (z.B. Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen, ÖPNV u.ä), hatten und haben auch weiterhin ein Anrecht auf eine Betreuung in der Kindertagesstätte. Sie besuchten die Kita recht regelmäßig und genossen bisher die fokussierte Betreuung durch die anwesenden Erzieherinnen. In dieser Zeit haben sich dadurch die Beziehungen zu den jeweiligen Kolleg*innen intensiviert. Es wurde Vieles möglich, was sonst im „normalen“ Kita-Alltag zu kurz kommt. Die Möglichkeit für ein intensives Gespräch mit einer Erzieher*in und die Chance der ungeteilten Aufmerksamkeit, des ungestörten Zuhörens, waren für beide Seiten eine seltene, sehr schöne Erfahrung.   

Mit den Eltern der Kinder, die zuhause betreut werden mussten, gab es während dieser Zeit Kontakte auf verschiedensten Ebenen. Es fanden Telefonate statt, Mails wurden hin und her verschickt, es erreichten uns Grüße per Post. Einzelne Familien trafen wir bei Besorgungen  innerhalb Köpenicks, was auf beiden Seiten stets eine große Freude war. Diese Rückmeldungen waren immer positiv. Den Familien ging und geht es trotz der großen Belastungen weiterhin grundsätzlich gut. Seit dem 11. Mai ist nun die sukzessive Erweiterung der Kinderbetreuung vom Senat beschlossen. Nach und nach soll es allen Kindern wieder ermöglicht werden, die Kindertagesstätte zumindest zeitweise zu besuchen. Diese Tatsache und die dafür zu schaffenden Grundlagen, wie ein Hygieneplan, Raumkonzepte und Teilzeitangebote, stellen für uns eine sehr große Herausforderung dar. Auch wir möchten gern allen Kindern schon bald wieder einen Platz und die Möglichkeit des Kontaktes mit Gleichaltrigen bieten. Trotzdem birgt die Organisation dessen ein hohes Konfliktpotenzial und ist mit einem immensen Aufwand verbunden. Dies wird nur durch eine gute Kommunikation mit den Eltern und ein verständnisvolles Aufeinanderzugehen funktionieren können. Von einem Regelbetrieb sind wir leider noch weit entfernt.

Trotz aller Probleme, Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten wollen wir uns, zumindest ein Stück weit, von der Unbeschwertheit und Fröhlichkeit unserer Kinder anstecken lassen. Es mag zwar jeder Tag sein Ärgernis und seine Beschwerlichkeit haben, aber es kann auch jeder Tag ein Stück Freude, eine nette Begegnung oder sogar ein bisschen Glück bringen. Die anstehenden Veränderungen bearbeiten wir von Woche zu Woche und richten den Blick nicht zu weit in die Zukunft.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit grüßen Sie die Kinder und die Erzieher*innen der evangelischen Kindertagesstätten! 

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