Stadtkirche > Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

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Unsere Website wurde aktualisiert.

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GKR-WAHL 2019

Alles Weitere zu den Terminen und den Kanditaten unter    GKR Info

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GEMEINSAM ÜBER GRENZEN

Mit dem 5. Allendefest kann man schon auf eine gelungene Zeit zurückblicken. Wie es in der Ankündigung hieß, fanden Spiel, Sport und Spaß für Jung und Alt, Hüpfburg, Auftritte des Köpenicker Sportvereins Ajax, Erkner Razorbacks und Live-Music statt. Für den Gaumen gab es Reichliches vom Brunnenstübchen. Sehr viele Institutionen beteiligten sich mit Ständen an dem Fest.  Pfarrerin Marit von Homeyer richtete ein Igluzelt für einen Überblick zur Begegnung der Religionen ein.   Wie in jedem Jahr waren viele Gemeindemitglieder der Hof- und Stadtkirche mit zwei Ständen ebenfalls vertreten. Dort konnte man auf T-Shirts und Baumwollbeutel naturverbundene Muster bügeln. Es stand immer eine Schlange von Kindern an den Ständen.

 Weitere Informationen zum Fest auf http://allende2hilft.de/

Gemeinsam unter dem Kreuz

Es musste so kommen, wie in jedem Jahr. In der Nikolaikapelle trafen sich Neubürger (ehem. Flüchtlinge) und ihre deutschen Paten, um gemeinsam ein paar schöne Stunden zusammen zu verbringen. In erster Linie sollte es den Kindern zu Gute kommen.   Ein Fest mit Spielen, Bonbonre-gen, großen Seifenblasen, Clownin usw. Die Erwachsenen konnten währenddessen die Leckereien von einer internationalen Tafel genießen.   Eingangs hielt unsere Pfarrerin, Frau von Homeyer,  eine Andacht, in der sie über die Arche Noah sprach und den geschützten Raum, wie jetzt auch hier in der Kapelle. Alle hörten andächtig zu, auch wenn nicht jedes Wort verstanden wurde. Das Deutsche erlernt sich nun mal schwer! Das Kreuz, das die Brutalität des Geschehens sichtbar macht, ist auch das Zeichen für die Versöhnung. 

Das Fest gelang durch die finanzielle Unterstützung der Kiezkasse Süd und durch Hilfe der Mitglieder der Hofkirche, unserer Kirche und der Mitglieder des Begegnungskaffees aus dem Übergangsheim im Allendeviertel. Die Gemeinsamkeit zwischen unseren Kirchen macht sich hier ohne große Absprachen besonders bemerkbar. Die Kinder werden die Feier unter dem Kreuz in schöner Erinnerung behalten.

     Wir danken allen fleißigen Helfern, Marianne & Gerd Graupe und Heidi Witte

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IMPRESSIONEN AUS TAIZÉ……

Mit sechzig Engeln im Kloster.   Festival des Glaubens oder Glaube an die Zukunft? Impressionen aus Taizé ...

 Mit einer Gruppe von sechzig Jugendlichen aus der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde in Köpenick, einigen Jugendlichen aus unserem Kirchenkreis und aus Berlin-Südost sowie Teilen Brandenburgs machten wir uns zu Beginn der Sommerferien als ökumenische Gruppe auf den Weg in das für uns 1163 km entfernte, im französischen Burgund gelegene, globale Weltdorf Taizé.

Was zieht junge Leute seit Jahren in diese ökumenische Kommunität? „Auf lehmigem Boden und karger Wiese hinter einem Kloster zelten, dreimal am Tag in der Kirche beten, bei 38 bis 40 Grad in der Essensschlange stehen... - die zu Hause halten uns für verrückt“, so lautete das nüchterne Fazit einer jugendlichen Pilgerin aus unserem Doppeldeckerbus. Möchte ich jemandem vermitteln, was das Geheimnis von Taizé ist, so komme ich ziemlich ins Schwitzen. Taizé - ist das nun ein Festival des Glaubens oder ein Glauben an die Zukunft? Wohl beides. Man muss es selbst erlebt haben.

Die ökumenische Bruderschaft, die Communauté de Taizé, ist Jahr um Jahr Gastgeberin für die Jugend der Welt, nicht nur in der heißen sommerlichen Jahreszeit. In den Sommerwochen sind es bis zu 3000 Menschen aus allen Kontinenten, die sich auf den „Pilgerweg des Vertrauens“ machen und jeweils für eine Woche den Hügel von Taizé als Konzil der Jugend mit ihren Zelten bevölkern. Die Pilgernden lassen sich auf eine Gemeinschaft mit gleichaltrigen Jugendlichen aus allen Erdteilen ein, beten, singen, denken über einen Text aus der Bibel nach, diskutieren, besuchen Workshops, arbeiten und feiern miteinander. Greta Thunberg hätte ihre Freude gehabt an diesem Event des Faith for the Future (Zukunftsglauben). In diesem Jahr bestimmte das Motto Gastfreundschaft unser Treffen. "Vergesst die Gastfreundschaft nicht, durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt." (Hebräer 13,2), so lautete unser Kursthema, als würde Taizé von sich selbst erzählen. Es ist eine besondere Erfahrung, so intensiv mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen zu kommen. Die Verständigung klappt zumeist in Englisch, auch in Französisch und Deutsch. In den kleinen Gesprächsgruppen entstehen neue Freundschaften. Den Kontakt zu halten, ist für diese Generation dank Smartphones und sozialer Medien eine leichte Übung.

Drei Gebetszeiten geben dem Tag in der Kommunität seine Struktur. In der Versöhnungskirche herrscht eine Atmosphäre, in der wir uns sofort willkommen fühlen. Alle sitzen auf dem Fußboden, die aus 30 Nationen stammenden über hundert Brüder haben dabei ganz basisdemokratisch ihren Platz in der Mitte. Die Gottesdienste sind geprägt von vierstimmigen und vielsprachigen einfachen Gesängen und einer fest eingeplanten Zeit zehnminütiger meditativer Stille. Der klösterliche Tagesablauf tut uns allen gut. Lebendig und laut geht es ansonsten im Taizéalltag zu. Wir treffen uns wie selbstverständlich einmal täglich zum Arbeiten, denn es gilt: ora et labora! (Bete und arbeite!) Abends wird dann gefeiert, ohne  Alkohol und Drogen!

Taizé will weder Insel der Glückseligen noch weltabgewandtes Kloster sein, eher ein Ort von Faith for the Future: Es geht darum, etwas von dem Erfahrenen mit nach Hause zu nehmen. Seit Jahren erleben wir, wie Taizé nachhaltig wirkt: aufeinander zugehen, offen sein, mit einfachen Mitteln eine gastfreundliche Atmosphäre schaffen, Verantwortung übernehmen und sein Christsein reflektieren.

Nach Taizé ist vor Taizé: Nächste Fahrt für Jugendliche und junge Erwachsene vom 26. Juni bis 6. Juli 2020. Herzliche Einladung!

   Pfarrer Ralf Musold und Team

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DREI GROßE BAUVORHABEN

Kita Am Generalshof 7

Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind schon durch die Bauberichte zur Kirchstraße 4 und zum Kirchturm geschult, so dass ich Ihnen nicht erklären muss, was die Leistungsphase 8 der HOAI ist, nämlich die Baudurchführung. In der befinden wir uns jetzt. Wir, das sinArchitekten- und Ingenieurbüro RETIS, das Kirchbüro, der geschäftsführende Pfarrer Musold, Frau Blümke, der Bauausschuss, der GKR-Vorsitzende Herr Dr. Harder, die Erzieherinnen und Erzieher, die Eltern und Kinder der Kita. Inzwischen haben wir Einiges erreicht.

Zwei Etagen des Gemeindehauses wurden zu einer Interimskita umgebaut. Die Kinder und die Kitaerzieherinnen sind umgezogen, die Eltern akzeptieren die veränderten Bedingungen und richten sich darauf ein. Dafür sind wir dankbar. Es gab Schwierigkeiten bei der Herstellung des Fluchtweges über eine Außentreppe, es fehlen noch Kleinigkeiten, die das Leben einfacher und sicherer machen, dennoch geht es voran. Das verdanken wir vor allem Herrn Schmidt, dem Geschäftsführer des Büro RETIS, der für die gute Organisation sorgt, und Frau Niedlich, die alle offenen Punkte im Auge behält. 

Nun sind wir endlich in dem Kitagebäude selbst tätig. Wir haben zum Glück (mit viel Arbeit) eine Firma gefunden, die uns zu den passenden Kosten die Kita baut. Momentan sind es zehn Baufirmen, die dort sind und tätig werden. Bis auf ein Amt ist das Bezirksamt sehr kooperativ gewesen. Die Baugenehmigung, die denkmalrechtliche Genehmigung und die Genehmigung des Senates und kirchlicher Dienststellen liegen vor. Wir erhielten eine gute Förderung vom Senat. Das ist unsere Kostenobergrenze. Darauf achtet Herr Sperling, der Bauüberwacher von RETIS, und natürlich Frau Blümcke.

Im Moment sind wir dabei, schräge und gerade Bohrpfähle unterhalb und innerhalb des späteren Gebäudes zu setzen. Damit stabilisieren wir den Untergrund für die Aufnahme der Lasten des Gebäudes. Deshalb steht ein großer Silo für das Material vor Ort. Die involvierten Firmen und RETIS tun alles, um den Zeitplan einzuhalten. Wenn der Stand es zulässt, geben wir verlässliche Daten zur voraussichtlichen Baufertigstellung bekannt.

An dieser Stelle sei Frau Hoppe, der Architektin von RETIS, für ihre tolle Planung und Frau Blümcke für ihre ständige ehrenamtliche Mitarbeit gedankt

Ich möchte Sie ermuntern, einen Spaziergang zur Kita zu unternehmen. Schauen Sie sich den Zustand des Gebäudes in der jetzigen Bauphase und dann das Ergebnis nach Vollendung der Baumaßnahme an. Sie werden erstaunt sein.

   Für den Bauausschuss: Beatrice Reich


Stadtkirchendach

Das Dach unserer Kirche sieht fast neu aus und erstrahlt in angenehmem Farbton. Unmittelbar unter der Dachhaut jedoch bahnt sich eine große Bauaufgabe an. Im Zusammenhang mit der Konzipierung unserer Beleuchtungsergänzung war gefordert, die Tragfähigkeit der Deckenkonstruktion prüfen zu lassen. Dies nahmen wir zum Anlass, dem Anraten der kirchlichen Bauaufsicht folgend auch die Statik der Dachkonstruktion begutachten zu lassen.

Im Gutachten wird festgestellt, dass alle Balkenköpfe sowie auch die darauf befestigten Sparrenfüße der Dachkonstruktion schwere Langzeitschäden aufweisen, deren Beseitigung dringend in Angriff genommen werden muss. Es handelt sich fast ausschließlich um Feuchteschäden, diese betreffen auch den gemauerten Sims.

Im Abstand von 5 Metern enthält der Dachstuhl besondere Gebinde, die eine Durchbiegung der Decke verhindern. Da auch diese Gebinde saniert werden müssen, wird das Kirchenschiff während der Sanierung für einige Zeit (eventuell auch in Intervallen) nicht nutzbar sein, da dort dann Gerüste die Decke stützen müssen. Gegenwärtig ist ein Architekturbüro  mit einer Kostenschätzung beauftragt. Sobald diese vorliegt, müssen Baugenehmigungen von der Denkmalschutzbehörde und vom Kirchlichen Bauamt eingeholt werden. Und dann werden wir Sponsoren suchen und auch Sie um Ihre großzügigen Spenden bitten - denn die zu erwartenden Kosten übersteigen bei weitem die finanziellen Möglichkeiten des Haushaltes unserer Gemeinde.

     Für den GKR: Dr. Wolfgang Harder

 

Bauaufgaben an der Werner-Sylten-Kapelle

Die Werner-Sylten-Kapelle ist nicht nur ein Gartendenkmal, sondern ein Gebäude, welches unsere Gemeinde auch weiterhin für Gottesdienste und Trauerfeiern benötigt. Durch eine gutachterliche Stellungnahme durch das Ingenieurbüro Lange wurde festgestellt, dass in den Kellerwänden bis zum Erdgeschoss gravierende Feuchteschäden vorliegen. Im Rahmen der hier geplanten Sanierungsmaßnahmen „Feuchte“ werden die Kelleraußenwände und der Spritzwassersockel sowie die Außentreppen instand gesetzt.

Dazu müssen u. A. auch die durch Frostschäden und Feuchte zerstörten Hartbrandsteine ausgetauscht und  das an der Rückseite befindliche Stahlbetonpodest saniert werden. Auch die Kellerfenster sind unter Berücksichtigung der alten Ansicht zwecks einer ausreichenden Belüftung auszutauschen. Zur Realisierung dieser Maßnahmen werden nach gültiger Kostenschätzung ca. 200.000,00 € veranschlagt. Auch hierfür werden Sponsoren benötigt. Über großzügige Spenden würden wir uns ebenfalls freuen.

    Für den Bauausschuss: Gisela Blümcke

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NEUE PERIKOPENORDNUNG

"Schon wieder was Neues", könnte man denken. Es geht dabei um das Wichtigste in unserer Kirche, um die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus. Sie ist unser Kernauftrag, darum geht es eigentlich.

Die im Advent 2018 eingeführte neue Perikopen-ordnung ist eine Ordnung von biblischen Lesungen und Wochenliedern für den Gottesdienst im Kirchenjahr. Zu jedem Sonn- und Festtag gibt es drei feste Lesungstexte (Altes Testament, neutestamentliche Epistel und Evangelium) sowie drei zusätzliche Predigttexte. So entsteht die Perikopenordnung. Im Laufe von sechs Jahren werden diese Texte der sechs Reihen geordnet zu Predigttexten im Gottesdienst.

Was ist anders geworden? Die neue Ordnung beinhaltet mehr alttestamentliche Texte. Sie weist Gedenktagen einen festen Ort im Kirchenjahr zu und wertet sie auf:

Hinzugekommen sind der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der 9. November als Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome, der in Köpenick eine lange Tradition hat.

Auch die beiden populärsten Heiligen wurden in die Liste der Gedenktage aufgenommen. Bischof Martin von Tours am Martinstag, dem 11. November, und Bischof Nikolaus von Myra am Nikolaustag, dem 6. Dezember.

Das Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar, Epiphanias, in Köpenick ein Klassiker und volkstümlich Dreikönigstag genannt, wird höher gewichtet. Die Epiphaniaszeit endet mit der Woche, in der der 2. Februar, der Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess) liegt. Zwischen dem letzten Sonntag nach Epiphanias und dem Beginn der Passionszeit liegen nun ein bis fünf Sonntage vor der Passionszeit.

Erntedank wird regulär am 1. Sonntag im Oktober gefeiert.

Mehr Details zu dieser guten Ordnung unter: www.velkd.de/Gottesdienst/perikopenrevision.php und

www.uek-online.de/uek/uek2012/service/perikopenrevision.html.

 Ihr Pfarrer Ralf Musold

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HILFE FÜR OBDACHLOSE

Für die Berliner Stadtmission und die Bahnhofsmission Bahnhof Zoo werden folgende Sachen werden benötigt:

  • Schlafsäcke, Iso-Matten, Decken
  • Wärmflaschen, kleine Zelte, Rucksäcke
  • Unterwäsche (auch gewaschen, schon genutzte)
  • Schuhe, Handschuhe, Socken, Mützen
  • Papiertaschentücher, Einweg-Rasierer, Hygiene- u. Pflegeartikel
  • Sachen für Damen, Herren und Kinder

Wenn Sie etwas zum Abgeben haben, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder bei mir (0160 735 0034). Ich hole die Sachen bei Ihnen ab.

   Vielen Dank und eine gesegnete Zeit! Randolf Brückner                        

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