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GEMEINSAM ÜBER GRENZEN…

Carl-Wolff-Heim in Hermannstadt

Wir sind durch den Bericht der Heimleiterin, Ortrun Rhein, den sie für die Website der Ev. Kirchengemeinde Hermannstadt verfasste, auf die coronabedingte Notsituation des Hauses aufmerksam geworden:

„Letztendlich schwebt - mal bewusster, mal weniger bewusst - die Angst im Raum, das Virus ins Haus zu bekommen. Was uns große Sorge bereitet, sind die starken Preisschwankungen auf dem medizinischen Warenmarkt. Die Krise ist voll zu spüren. Der Kauf von Einweghandschuhen, Mundschutz und Desinfektionsmittel gleicht einem Internet-Spießrutenlauf. Die Preise nehmen kaum vorstellbare Höhen an: für eine Packung Mundschutze, die noch im Januar etwa 40 Lei (ca. 8 Euro) kostete, muss man aktuell bis 134 Lei berappen. Hundert Stück Einweghandschuhe kosteten im Januar 18 Lei, stehen jetzt bei sage und schreibe 120 Lei. Man kann nicht ohne, aber es geht tief in das Budget. Ich kann mir nicht vorstellen, dass von staatlicher Stelle Hilfe kommen wird. So suchen wir stundenlang Finanzierungsquellen und günstige Angebote. Und alles in der Hoffnung, genügend Schutz für alle drei Häuser sichern zu können“.

Dank der Bewilligung des GKR‘s konnten 200,00 € aus dem Rumänien-Fonds an das Hospiz des Carl-Wolff-Heims überwiesen werden.

Wenn Sie darüber hinaus spenden möchten:

Empfänger Carl-Wolff-Heim, Betreff: Hospiz,

IBAN RO84 RNCB 0227 0360 5498 0008, SWIFT Code: RNCB ROBU

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Nach den Gesprächsabenden zu interreligiösen Themen und Projekten, zu denen wir im letzten Jahr im September ins Rathaus eingeladen hatten, überlegen wir (Frau Richers (SozDia) und Pfarrer*innen aus den benachbarten Gemeinden), wie wir in diesem Jahr weiter daran anknüpfen.

Im Dezember haben Marianne Graupe, Hannelore Friedrichs und einzelne Helfer mit den Kindern im Containerdorf Nikolaus gefeiert, auch bin ich froh, von lebendigen Patenschaften zwischen Geflüchteten und Gemeindegliedern zu erfahren im Sinne von "Einer trage des anderen Last so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen."

Vielen Dank auch für Initiativen von Gemeindemitgliedern, die dem regionalen Aufruf der Spendenaktion „Wir packen’s an“ gefolgt sind und vom 17. bis 21. Januar in der „Novilla“ in Schöneweide warme Kleidung,  Decken,  Zelte  und andere Sachspenden für einen Transport auf die griechische Insel Samos zu geflüchteten Menschen zusammengetragen, sortiert und verladen haben. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Vielen war die Aktion in Treptow–Köpenick ein voller Erfolg. Ein schönes Beispiel gelebter Solidarität.

   Marit von Homeyer