Stadtkirche > Ev. St. Laurentius Kirchengemeinde

 

 

 

 

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Jahreslosung 2020

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Markus 9,24

 


Liebe Gemeinde!

Aktuelle Angebote:

---- Unsere Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen (unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln) finden wieder statt

---- Das Kirchbüro ist wieder geöffnet ist.

---- Der Weltladen hat wieder geöffnet: Siehe mit einem Kick!

---- Die Bücherstube hat wieder geöffnet: Siehe mit einem Kick!

---- Aktuelle Angebote für unsere Kinder: Siehe mit einem Klick!

---- Der Gottesdienst zum Sonntag Jubilate aus Hermanstadt: Siehe mit einem Klick!

---- Schöpfung bewahren: Siehe mit einem Klick!

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Chorproben dürfen unter strengen Regeln wieder stattfinden (s. Seite 7), ebenso dürfen sich die Gemeindekreise unter Beachtung der Hygieneregeln wieder treffen. Nicht alle Kreise treffen sich im September, bitte fragen Sie im Kirchbüro oder bei den jeweiligen Ansprechpartner*innen nach, wann evtl. wieder Zusammenkünfte stattfinden können. Einige Veranstaltungen finden unter Vorbehalt statt – entsprechend der aktuellen Situation.

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Gottesdienst feiern können Sie mit uns auch von zuhause

im Radio sonntags:

Sender Deutschlandfunk um 10.05 Uhr,

Sender rbb KULTUR um 10.00 Uhr,

Fernseh-Gottesdienst sonntags um 9.30 Uhr im ZDF.

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LIEBE GEMEINDEGLIEDER UND FREUNDE!

„Mit Gott bin ich stark“, so heißt das Titelbild unseres September-Boten. Es illustriert Jesu Wort: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2.Kor. 12,9). Unser Titelbild mit den Symbolen von Kerze, Kelch und Kreuz weist zudem auf unsere Konfirmationen im September hin.

Apropos Konfirmation! Das erinnert mich an meine eigene Konfirmation, die im Mai 1979 in der Klosterkirche St. Trinitatis zu Neuruppin stattfand. Wie hatte ich den Pfarrer für dieses Bibelwort gehasst. Damals bei meiner Konfirmation. Als ich da stand am Altar, bei der Einsegnung. Wartend, aufgeregt, irgendwie sogar ergriffen: sein Wort, sein Segen. Jetzt! Und dann: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Alle haben`s gehört. Alle – die ganze Kirche. Die Mädchen kichern, und die Jungs vorne schubsen sich. Die haben`s gleich be-griffen.

Ein Wort für Schwächlinge. Für solche wie mich. Für den Dürren, den Verlierer im Tor, für den, der schon als Kind schwächlich war. Für den Jüngsten von dreien. Für den, der zu den großen Brüdern aufschau-en muss und unter ihnen zu leiden hat, die ihm immer auf den Fersen sind, die sowieso alles besser wissen.

Und dann auch noch so einen Spruch zur Einsegnung. Ich hasse den Spruch und ich hasse den Pfarrer und ich hasse mich, weil ich gleich heule. Jetzt stark sein. Wenigstens das klappt.

Nach dem Gottesdienst höre ich dumme Sprüche. „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – meine Konfirmationsurkunde lasse ich für Jahre in der untersten Schublade verschwinden.

Nein, ich werde meinen Spruch über viele Jahre nicht annehmen können, bis ich aus eigener Schwachheit wieder aufstehen kann. „Lass dir an meiner Gnade genügen. Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Schwer genug, meine Schwäche zu gestehen. Ohn-mächtig zu sein. Ohne Macht. Im Armeelazarett, damals von den Mächtigen Stützpunkt genannt, allein, unbetäubt und müde. Und doch zum ersten Mal seit langem wieder hellwach, hellhörig, unheil-bar schwach und doch heilbar?

Lass dir an meiner Gnade genügen! Erinnere dich der guten Gaben, die dir Gott geschenkt hat.

Im Studium muss ich Griechisch lernen: Charis, d.h. Gnade, Begna-dung, Gabe, Begabung. Als reifer Mann habe ich immer noch gute Vorsätze, Rückfälle, einen schwachen Willen, einen unfreien Willen und immer wieder das Wort: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig

Meinen Konfirmationsspruch habe ich jedenfalls doch noch annehmen können. Oder hat der Spruch mich gefunden? Jesu Wort: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Man muss schon verdammt stark sein, um schwach sein zu können. Lass dir an meiner Gnade genügen, spricht Gott, mein Herr, um Jesu Christi willen.

   Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Ralf Musold

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Unsere Gemeinde sagt Willkommen

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde Köpenick ist ein Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Wir gehören zum Sprengel Berlin und dem Evangelischen Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und sind in Berlin Treptow-Köpenick zuhause. Unser Bekenntnisstand ist lutherisch. Herzlich Willkommen auf unseren Web-Seiten!

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Gottesdienste und Predigtstätten im Überblick

Hier finden Sie die regulären Gottesdienstzeiten mit Anschrift und Nahverkehrshaltestellen unserer vier wichtigsten Predigtstätten:

Stadtkirche St. Laurentius (Alt-Köpenick)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 10.30 Uhr
Hausadresse: Alt-Köpenick / Freiheit, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Rathaus Köpenick - Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68; Bus 164
BVG Haltestelle: Freiheit - Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68; Bus 164, N67, N69, N90

 

Martin-Luther-Kapelle (Eitelsdorfer Str. 43)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 10.30 Uhr
Hausadresse: Eitelsdorfer Straße 43, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Wongrowitzer Steig - Tram 62; Bus N90

 

Nikolaikapelle (Grüne Trift 106 b)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 9 Uhr
Hausadresse: Grüne Trift 106 b, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Pritstabelstraße - Tram 62; Bus N62

 

Werner-Sylten Kapelle (Friedhofskapelle, Rudower Str. 23)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 9 Uhr
Hausadresse: Friedhof Rudower Straße 23, 12557 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Köllnischer Platz - Tram 61, 62, 68; Bus 164, 167, N62, N65
S-Bahnhof: Spindlersfeld - S47

Die aktualisierten Hinweise und Gottesdienstzeiten finden Sie im Bereich Gottesdienst der Gemeinde. Die dortigen Angaben geben normalerweise den jeweils aktuellen Stand an.